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Workshops - Donnerstag 07.11.2019


08.00 - 16.00 Uhr | Sklerosierungskurs: Verödungstherapie der Varikose
Leitung: M. Jünger, Greifswald; H. Riebe, Greifswald; T. Westphal, Greifswald

08:00 Uhr | Anatomie, Pathophysiologie und Diagnostik des Beinvenensystems
M. Jünger, Greifswald

08:45 Uhr | Sklerosierungsmittel (Polidocanol): Übersicht, Historie und aktuelle Entwicklungen
T. Westphal, Greifswald

09:15 Uhr | Leitlinie (2018): Sklerosierungsbehandlung der Varikose (Auszüge)
M. Jünger, Greifswald

10:00 Uhr | KAFFEEPAUSE

10:15 Uhr | Strategisches Vorgehen bei Sklerosierung aus ästhetischer Indikation
H. Riebe, Greifswald

10:45 Uhr | Indikationen, Techniken und Durchführung der Schaum-Sklerotherapie (Videos)
H. Riebe, Greifswald

11:30 Uhr | Varizen im Kindesalter
T. Westphal, Greifswald

12:00 Uhr | MITTAGSPAUSE

13:00 Uhr | Post-treatment Management
M. Jünger, Greifswald

13:30 Uhr | Management der Komplikationen
H. Riebe, Greifswald

14:00 Uhr | Hands-On Activities
alle Kursteilnehmerinnen und –teilnehmer

  •  Praxis der Schaumherstellung mit drei Methoden
  •  Praxis der ultraschallkontrollierten Punktion von Venen am Schlauchmodell
  •  Praxis der Punktion von Teleangiektasien am Modell

15:00 Uhr | Sklerosierung, Endoluminale Verfahren, Phlebochirurgie: Therapieentscheidung anhand von Kasuistiken
(Erfahrungsaustausch mit den Kursteilnehmerinnen)
M. Jünger, Greifswald

15:30 Uhr | Prüfung (multiple choice)

16:00 Uhr | Ende des Kurses

Inhalt des Workshops:
In diesem Workshop sollen sowohl die Grundlagen der Sklerosie- rungstherapie als auch Strategien zur praktischen Durchführung der Flüssig- und Schaumsklerosierung anhand von Fallbeispielen und Videos vermittelt werden. Zusätzlich bietet dieser Workshop die Möglichkeit, die Direktpunktion für die Besenreisersklerosierung sowie die ultraschall-gestützte Direktpunktion für die Schaumsklerosierung an Modellen zu üben und die verschiedenen Techniken der Schaumherstellung zu erlernen.


08.00 - 14.00 Uhr | Endovaskuläre Techniken – Alles, was Sie wissen müssen in 20 Fällen
Leitung: A. Behne, Berlin; D. Hardung, Berlin

  • Zugangswege
  • Punktionstechniken (antegrade, retrograde, cross-over, pedal, crural)
  • Schleusenkunde/Führungskatheter
  • Drahtkunde (verschiedene Drahtplattformen, Unterschiede verschiedener Drähte, CTO Drähte, polymerbeschichtet vs. unbeschichtet, Differentialindikationen)
  • Therapiestrategien (POBA vs. Stent vs. DEB vs. ‚Debulking‘)
  • Stents (selbstexpandierend, ballonexpandierend, Nitinolstents, open vs. closed-cell design, Welcher Stent für welche Läsion?)
  • Komplikationsmanagement: Was muss ein Katheterlabor an Notfallequipment und Überwachungsmöglichkeiten vorhalten?
  • Aktuelle Datenlage
  • Praktische Übungen

Inhalt des Workshops:
Der Kurs vermittelt einen umfassenden Überblick und vermittelt Grundvoraussetzungen peripher interventioneller Techniken und Materialien. Detaillierte Materialkunde, Kathetertechniken für einfache und komplexe Läsionen, Punktionstechniken und generelle Therapiestrategien werden vermittelt. Differentialindikationen für verschiedene Therapieformen werden vermittelt.
Der Kurs findet in Vortragsform mit praktischen Beispielen statt. Möglichkeiten für einen Erfahrungsaustausch, Tipps und Tricks sind gegeben. Die praktische Handhabung der einzelnen Devices findet ebenfalls Raum.


08.30 - 14.00 Uhr | Techniken der endovaskulären Aortenchirurgie
Leitung: R. Ghotbi, München; I. Passaloglou, Berlin

  •     OP-Eingriffsplanung
  •     Zugangswege und deren ‚Management‘
  •     Besonderheiten verschiedener Stentprothesensysteme
  •     Materialgrundausstattung für EVAR/TEVAR/FEVAR (Schleusen, Drähte, Ballons etc.)
  •     Gecoverte Stents (Chimneys, Branches etc.)
  •     Komplikationsmanagement
  •     Notfallmanagement (Aortenruptur)
  •     Technische Voraussetzungen (Angiosuite, Hybridsaal etc.)

Inhalt des Workshops:
Der Kurs vermittelt einen praktischen und theoretischen Überblick über aktuell verfügbare Systeme zur Behandlung thorakaler, thorako-abdomineller und abdomineller Aneurysmen und Aortenpathologien. Gängige Stentsysteme, ihre Unterschiede sowie Differentialindikationen (einschließlich fenestriert, gebrancht) werden vorgestellt sowie weitere bewährte Techniken (Chimney etc.) dargestellt und in ihrer praktischen Handhabung sowie Therapieplanung erarbeitet. Grundausstattung eines endovaskulären OP-Saals/ Hybridsaals werden ebenso dargestellt wie Tipps und Tricks detaillierter Verfahrenstechniken.


09.30 - 13.00 Uhr | Nachsorge von endovaskulär versorgten Aortenaneurysmata (EVAR) mit Fokus auf kontrastmittelverstärktem Ultraschall (CEUS)
Leitung: N. Wiesner, Berlin

09:30 Uhr | Grundlage und Leitlinienempfehlungen für CEUS als primäres Verfahren zur Kontrolle nach EVAR

10:30 Uhr | Eigenschaften SonoVue, Sicherheitsvorkehrungen, Aufklärung

11:00 Uhr | KAFFEEPAUSE

11:30 Uhr | Exemplarischer Untersuchungsablauf
Erkennen von Endoleaks

12:00 Uhr | Fallbeispiele von Endoleaks durch illustrierte Videos, Hinweise zum Erkennen von Artefakten und des Endoleaktyps und seltene Befunde

12:45 Uhr | Erfolgskontrolle, Kursbewertung, Fragen und Diskussion

Inhalt des Workshops:
Der praktisch orientierte Workshop richtet sich an Ärzte, die mit CEUS beginnen sowie an bereits erfahrene Anwender. Vermittelt werden theoretische Grundlagen und praktische Fertigkeiten zur Nachsorge von endovaskulär versorgten Bauchaorten-aneurysmata (EVAR) mittels Ultraschall und kontrastmittel- verstärktem Ultraschall (CEUS).